Neue Bilder vom NABU-Flensburg

 

 

Aus den von uns betreuten Gebieten und   von unseren Aktivitäten und   Exkursionen

 

                                     (ältere Bilder folgen nach unten hin)

 

© Rainer Niss

Eine Singdrossel im Mai 2020 an der Hecke der NABU-Bachwiese.

 

Am 9.5.2020  konnte Dagmar Paysen diesen Mongolenregenpfeifer in Reesholm/Schlei beobachten. Er ist ein in Europa seltener Gast aus Asien. Dagmar Paysen schreibt:“ Es gab zunächst Unstimmigkeiten in der Bestimmung (DD Wüstenregenpfeifer), jedoch war die Seltenheitskommission selbst vor Ort und hat sich festgelegt.“

© Rainer Niss

Am 9.4.2020 waren an mehreren Stellen im Flensburger Raum erstmals

singende Mönchsgrasmücken zu beobachten. Wegen ihrer lebhaften Stimme

fällt ihr Erscheinen vielen Vogelfreunden auf. Manche sagen dann: „Der Mönch ist da.“

Der Frühling ist dann nicht mehr zu überhören.

Diese Mönchsgrasmücke wurde am Ostermontag (12.4.2020) in einem Apfelbaum in

Glücksburg fotografiert.

© Rainer Niss

Eine Heckenbraunelle auf der NABU-Bachwiese am 11.3.2020.

 

© Rainer Niss

Am 11.3.2020 hielten sich etwa 2 Dutzend durchziehende Erlenzeisige, darunter dieser, auf der NABU-Bachwiese in Klues auf. Aus einer großen, in voller Blüte stehenden Kirschpflaume war ihr Gruppengesang zu hören.

 

„Sort sol in Bergfink“, schrieb Dagmar Paysen zu diesem Bild, das ihr Ende Januar 2020  in der Årtoft Plantage nördlich der Grenze bei Flensburg glückte. Hier in der Nähe von Apenrade waren nach Mitteilungen auf  dofbasen.dk (der Datenbank der Dank Ornitologisk forening) im Januar 2020 mehrfach um 300000 Bergfinken gesichtet worden. Auf Dänisch heißt der Bergfink  Kvækerfinke, wobei kvæke mit dem deutschen Wort quäken verwandt ist und wohl auf den gequetscht oder eben quäkend klingenden Ruf Bezug nimmt. Wer diesen kennt, konnte den Bergfink auch direkt in Flensburg in den letzten Wochen immer wieder beobachten.

 

Wenn man die Trauerenten auf der Flensburger Förde sich ansieht, kann man unter anderem darauf achten, ob man diesen seltenen Gast aus Sibirien oder Nordamerika ganz zufällig vielleicht einmal darunter entdecken kann: die Pazifiktrauerente (ganz rechts). Der gelbe Schnabelhöcker ohne Schwarz an der Basis beim Männchen unterscheidet sie von der Trauerente. Dieses Foto hat Dagmar Paysen am 26.1.2020 am Bülker Leuchtturm in Strande gemacht. Mehr darüber auf ihrer Webseite (http://www.naturbilderdagmarpaysen.de).

 

 

 

 ©Daniel Buschmann

Diese Wasseramsel setzte sich für Daniel Buschmann an der Alten Kupfermühle im Januar 2020 auf den Präsentierteller. Siehe dazu den Beitrag vom 22.1.2020 unter "Beobachtungen (Raum Fl)"

  ©Burkhard Seidler

Obwohl die Kastanie, der „Lebensbaum“ des Waldkauzes am Adelbyer Friedhof, arg gestutzt wurde, ist er seinem  Baum ist treu geblieben.

Am 21.12.19 gelangen Dagmar Paysen (mehr ihrer Bilder unter  www.naturbilderdagmarpaysen.de), trotz der nur sehr kurzen Zeit, in der man an diesem Tag gutes Licht hatte, diese beiden  schönen Aufnahmen in Holnis. Das obere zeigt balzende Mittelsäger, das untere eine Rotdrossel in den reich fruchtenden Weißdornbüschen auf der Wiese neben der NABU-Hütte.

 

 ©Daniel Buschmann

 

Dieses Smartphone-Foto von Daniel Buschmann zeigt den Knutt, der vor der Adventsfeier des NABU-Flensburg am 7.12.2019 beobachtet werden konnte. Siehe „Beobachtungen Raum Fl“. Die meisten Knutts, die auf dem Herbstzug hier eintreffen, ziehen im September weiter nach Afrika. Einige Individuen der grönländischen und nordostkanadischen Population (C.c. islandica) überwintern alljährlich im Wattenmeer (L. Gejl: Die Watvögel Europas, Verlag Haupt). Dieser Knutt hatte sich Rotschenkeln angeschlossen und suchte immer wieder Schutz hinten ihnen, wenn der eisige Wind über das kleine Noor pfiff.

 

© Rainer Niss

Der von Daniel Buschmann im Januar 2019 gesehene Waldkauz in der Marienhölzung (siehe weiter unten) schien sich im Dezember 2019 - nach einem mäusereichen Jahr - gut gehalten zu haben.

© Rainer Niss

 

Dieser Halskrausen-Erdstern war im Dezember 2019 an der Bachwiese des NABU in Klues zu beobachten.

An der Fridays for future Demo am 29.11.2019 in Fl nahmen immerhin 9 Mitglieder des NABU-Flensburg teil.

©Ekkehard Thomsen

Waldschnepfe in einem Flensburger Garten. Siehe "Beobachtungen (Raum Fl) 24.11.19

© Rainer Niss

Recht spät noch, nämlich am 9.11.2019,  war dieser Grünschenkel in Holnis zu beobachten.

© Rainer Niss

Für den Naturfreund hat Holnis im Herbst nicht nur interessante Vogelbeobachtungen zu bieten, sondern auch bemerkenswerte Pilze. Am Wegrand sieht man durchaus einmal farbenprächtige Saftlinge oder Pilze wie diese Safrangelbe Wiesenkoralle Ende Oktober 2019 (auch Safrangelbe Zwergkoralle genannt, Ramariopsis crocea).  Hier ist sie nicht safrangelb sondern orangerot, wie die Äste des Mooses Sparriger Runzelpeter (Rhytidiadelphus squarrosus) in dem sie steht. Sie kommt in ungedüngten Wiesen vor, die es erfreulicherweise in Holnis noch gibt.

 

 Leider gibt es ja aber derzeit auch dort noch Maisäcker, die sicher alles andere als ungedüngt sind und unmittelbar an die Naturschutzgebietsflächen grenzen.

 

© Rainer Niss

Die Gelbbraune Gebirgsschwebfliege (Sericomyia [früher Arctophila] superbiens) Mitte August 2019 auf der NABU-Bachwiese. Sie imitiert Hummeln, wobei sie der Ackerhummel am ähnlichsten sieht und  ist vielleicht auf der Bachwiese anzutreffen, weil es hier nicht nur viele Hummeln erfreulicherweise noch gibt, sondern auch zwei Bäche und viel Schlamm und somit Lebensraum für ihre Larven. Durch die großen Augen wirkt sie fremdartig und etwas bedrohlich, ist dabei aber noch harmloser als die Hummeln, die sie nachahmt.

 

© Rainer Niss

Die Kuckucks-Lichtnelke (August 2019) auf der NABU-Bachwiese in Klues. Keineswegs eine exotische Pflanze, aber von der Blüte her doch ein wenig so wirkend. Um den Erhalt dieser Art auf der Feuchtwiese wollen wir uns besonders kümmern.

 

Dieses eindrucksvolle Bild eines Rosa Pelikans gelang Dagmar Paysen (mehr ihrer Bilder unter www.naturbilderdagmarpaysen.de) am 21.7.2019 am Meldorfer Speicherkoog, wo er sich seit etwa 2 Wochen aufhielt. Der Meldorfer Speicherkoog gehört selbstredend nicht zum Bereich des NABU-Flensburg, wird aber von vielen Flensburger Vogelfreunden angesteuert wegen der guten Beobachtungsmöglichkeiten.

©Ursula Niss

Leuchtende Nachtwolken über der Förde und der schöne Bockkäfer Rhagium bifasciatum gehörten unter anderem zu den Naturphänomenen, die auf der Mittsommernachtfeier des NABU Flensburg am 21.6.2019 zu würdigen waren. Siehe auch Beobachtungen (Raum Fl)

Copyright:Agentur Sturm

Am 17.6.2019 wurden 2 Informationstafeln an der Brücke der K8 über die Adelbybek in Tarup-Süd der Öffentlichkeit übergeben. Die Entrohrung dieses Baches, der zum Teil 10 m tief unter der Oberfläche verborgen lag, und die naturnahe Umgestaltung seines Ufers wurden von Stefan Croonen und Eike Fischer initiiert und vorangebracht. Die Renaturierung eines derart tief verschütteten  Baches war in unserer Region ein Pionierprojekt. Der NABU Flensburg möchte mit den Tafeln über die Veränderung der Adelbybek und der Umgebung informieren. Am Tag der Einweihung ließen sich z.B. in dem nahe gelegenen Rückhaltebecken Flussregenpfeifer und Austernfischer beobachen (siehe unter „Beobachtungen Raum Fl“). Ein weiteres Anliegen ist es, so vielleicht „ Bachpaten“ zu gewinnen, die an der Erhaltung und Gestaltung der Adelbybek mitwirken.

Bei unserem Bemühen die NABU-Bachwiese zu einer blütenreichen Wiese mit besonderem Wert für Fluginsekten zu machen, drängen wir den in einem Bereich stark wuchernden Stumpfblättrigen Ampfer zurück. Ganz vernichten wollen wir ihn nicht, da auch auf ihm interessante Insekten wie dieser   Mennigrote Ampfer-Spitzmausrüssler (Apion frumentarium - wahrscheinlich - es gibt sehr ähnliche Arten) vorkommen.          © Rainer Niss

 

Erfreulich häufig mit vielen hundert Exemplaren waren im Mai 2019 die Raupen des Kleinen Fuchses auf Brennnesseln auf unserer NABU-Bachwiese zu finden. In seinem spannenden Buch „Schmetterlinge -Warum sie verschwinden und was das für uns bedeutet“ meint Prof. Reichholf, dass dieser Falter seltener werden würde. Das soll natürlich durch diese Beobachtung nicht in Frage gestellt werden.                                           © Rainer Niss

 

 

7 Kraniche (Bild unten, der 7. passte nicht mehr ins Bild) flogen am 19.5.2019 über die NABU-Bachwiese in Klues. Aber auch am Boden waren an die 30 verschiedene Vogelarten hier festzustellen. Neben Gelbspötter, Gartenrotschwanz, Dorn- und Klappergrasmücke sowie Teichrohrsänger auch dieser Zaunkönig (Bild oben).

© Rainer Niss

 

© Barbara Geiger 

             Schon fast Gedränge auf dem Seehundfelsen bei Holnis Spitze am 10.3.2019.

© Rainer Niss

 

Im Januar und Februar 2019 hat Holger Düsedau mehrfach auf die Trauerenten in Holnis aufmerksam gemacht (siehe: „Beobachtungen Raum Fl“). An Holnis Spitze konnte man die Trauerenten am 16.2.2019 tatsächlich auf dem Wasser und in ihrem erstaunlich rasanten Flug gut beobachten (im Hintergrund die dänische Fördeküste). Die Männchen kann man an dem gelben Fleck im Schnabel erkennen. Der linke Vogel ist ein Weibchen.

 

Der NABU hat sich 2018 für ein Ende der Muschelfischerei auf der deutschen Seite der Flensburger Förde eingesetzt. Dieses Ende wurde dann im Dezember letzten Jahres erfreulicherweise durch die Untere Naturschutzbehörde in Flensburg auch herbeigeführt. Das kommt auch dieser Ente zugute. Da sie aber bis 30 m tief taucht, um Muscheln zu erbeuten, ist sie in der Ostsee auch durch Stellnetze gefährdet.

© Daniel Buschmann

 

Am 4.2.2019 sah Daniel Buschmann am Lautrupsbach gleich 2 verschiedene Wasseramseln, eine beringte und eine unberingte. Siehe "Beobachtungen (Raum Fl)"  

 

 ©Dagmar Paysen

Seit Mitte Januar ist am Møllesø bei Krusau immer wieder eine Moorente zu beobachten. Am 30.1.2019 gelang dort Dagmar Paysen dieses Bild.

Der Waldkauz in der Marienhölzung fotografiert  von Daniel Buschmann. Siehe dazu  seine Meldung vom 19.1.2019 unter Beobachtungen (Raum Fl)

Dieses Bild von Dagmar Paysen, der es hier gelang das Gesicht einer fliegenden Kornweihe scharf und ausdrucksstark zu porträtieren, stammt aus der etwas weiteren Flensburger Umgebung (am 25.11.18 entstanden im Beltringharder Koog). Auch unmittelbar um Flensburg herum aber wird man derzeit Kornweihen gelegentlich beobachten können, wenn man an die Möglichkeit denkt.

 ©Dagmar Paysen

 

Diese beiden Beutegreifer mit wachen Blicken: Fuchs (oben) und Sperber (unten, mit erbeutetem Sperling), begegneten Dagmar Paysen Ende Oktober in der Flensburger Umgebung.

 

 ©Dagmar Paysen

An der Nordseeküste (Sönke-Nissen Koog und Beltringharder Koog) bestehen jetzt Chancen Schneeammern (oben) oder Ohrenlerchen (unten) anzutreffen, wie es diese Ende Oktober 2018 dort entstandenen Bilder von Dagmar Paysen belegen.

 ©Dagmar Paysen

 

Dieser Vogel hat sich bisher nicht in der Flensburger Umgebung blicken lassen. Nach Mitteilung von Dagmar Paysen, der dies Foto  eines Thorshühnchen  am 7.10.2018 gelang, hielt er sich etwa 2 Wochen im Meldorfer Speicherkoog auf.

 

Bei der Veranstaltung der NABU-Gruppe Flensburg zum European Birdwatch Wochenende am 6.10.18 in Holnis war es recht neblig, wie man es vielleicht dem oberen Bild eines nebenbei beobachteten kuhfixierten Damhirsches auf Holnis entnehmen kann. Trotzdem waren 58 Vogelarten festzustellen und die Teilnehmer gewannen einen Eindruck von dem intensiven Zuggeschehen. Besonders nah waren die vielleicht erst vor kurzem aus dem menschenleeren hohen Norden eingetroffenen Alpenstrandläufer (unteres Bild) zu beobachten.

 © Rainer Niss

© Dagmar Paysen

An der Nordseite des Rømø-Damms gelang Dagmar Paysen am 22.9.18 dieses Foto eines Wellenläufers. Der Damm liegt zweifelllos außerhalb des Gebiets des NABU-Flensburgs und das Bild passt so nicht völlig zwanglos in diese Rubrik. Da aber so viele Flensburger häufiger mal nach Rømø fahren und das Foto so schön ist, findet es sich hier.                                                                                    

© Kirsten Giese

Erntezeit auf der Hochzeitswiese

Allmählich reifen die Äpfel und Zwetschgen auf der Hochzeitswiese am Quakenweg. Es darf in haushaltsüblichen Mengen gepflückt werden. Einen reifen Apfel erkennt man an seinen braunen Kernen. Er löst sich beim Pflücken leicht vom Zweig. Die Wiese ist frei zugänglich, bitte die Schafe in Ruhe lassen!