Neue Bilder vom NABU-Flensburg

 

 

Aus den von uns betreuten Gebieten und   von unseren Aktivitäten und   Exkursionen

 

                                     (ältere Bilder folgen nach unten hin)

 

 

©Ursula Niss

Ende August 2021 fanden Gaby Petzel und Ursula Niss  am Strand von Solitude massenhaft diese Gebilde. Es handelt sich dabei um die neu  eingewanderten Kopfschildschnecke Haminella solitaria. Weiteres dazu unter dem Punkt „Beobachtungen (Raum Fl)“  am 28.9.2021 und 26.8.2021   

 

 

Günter und Herta Bey in Jürgensby engagieren sich vorbildlich für Mauersegler in Flensburg.

 

Sie haben insgesamt 10 Mauerseglerkästen an ihrem Haus angebracht. Als Spatzen Mauerseglerkästen okkupierten haben sie die Spatzen nicht herausgeworfen, sondern weitere Kästen für die Mauersegler angebracht. Frau Bey sagt: “Es sind bestimmt 7 Vögel, die wir in diesen
Tagen [Juli 2021] zählen; vielleicht brütet ja der 8. Vogel im Nest?  
Die Ankunft ist immer im Mai: 2019 = 20. Mai / 2020 = 21. Mai / 2021 = 21. Mai  hatte ich notiert.
Die Mauersegler verschmutzen das Haus und die Fenster nicht.“

 

 

© Birgit Christophersen

 

Graugänse Anfang April 2021 bei Revierstreitigkeiten in Flensburg-Süd.

 

© Hans-Peter Fokuhl
Neue Info-Tafel in der Marienhölzung
Zwei Jahre hat die NAJU Flensburg an diesem Projekt gearbeitet, viel gewartet und Gelder eingeworben. Jetzt endlich steht die Infotafel am Schwanenteich. Was gab den Anlass zu dieser Tafel? Der Teich ist ein gerne aufgesuchtes Laichgewässer für Moorfrösche, Erdkröten und Teichmolche. Auch zahlreiche Libellenarten nutzen ihn zur Aufzucht ihrer Larven. Diese schützenswerten Teichbewohner geraten allerdings in die Auseinandersetzung mit ausgesetzten Haustieren, in der Hauptsache sich stark vermehrenden Goldfischen. Auch Schildkröten waren hier bereits mehrfach anzutreffen. Die Infotafel informiert über die Situation im Teich und problematisiert das Thema "biologisches Gleichgewicht" und was dieses gefährden kann. Eine kleine "Einweihungsfeier" wird vor Ort stattfinden, wenn die Coronabedingungen es zulassen. Der Termin wird an dieser Stelle und in der Tagespresse veröffentlicht. (Hans-Peter Fokuhl)

 

  © Birgit Christophersen

 

Eine Graugans verteidigt ihr Revier in Flensburg-Süd im März 2021.

 

 Zu diesem Bild schreibt Dagmar Paysen am 15.2.2021:

"Diesen seltenen amerikanischen Irrgast konnte ich am Wochenende in Kiel am Strand von Kitzeberg aufnehmen. Der Drosseluferläufer (Schlichtkleid) ist nicht scheu, landete teilweise mitten zwischen den wartenden Ornithologen und Fotografen und suchte seine Nahrung teilweise direkt am Wanderweg  in  Mauerspalten. Es ist erstaunlich, dass er bei dem dort herrschenden Hochbetrieb von Joggern und Spaziergängern mit und ohne Hund keine andere Stelle aufsucht, aber nun ist er schon 4 Tage dort."

Ihr traditioneller, immer inhaltsreicher und entsprechend beliebter Vortrag für den NABU Flensburg konnte pandemiebedingt dieses Jahr ja leider nicht stattfinden. Stattdessen hat sie Bilder mit Texten in Form eines Vortrags zum Durchklicken zu dem Thema

Naturbeobachtungen in Gärten, Parks und auf Friedhöfen

 

auf ihre Webseite gestellt.

 

 

Hier der Link zu ihrem Vortrag:

 

https://www.naturbilderdagmarpaysen.de/index.php/neuigkeiten.html

 

 

 

 

            © Birgit CHRISTOPHERSEN

 

Nicht nur mit Zieräpfeln (unten) sondern auch mit Hagebutten (oben) kann man im eigenen Garten für Wacholderdrosseln etwas tun, zeigt dieses Bild von Birgit Christophersen vom 10.2.2021.

 

© Gerhard Schlaber

04 Februar 2021 : „Seit drei Tagen wird der Zierapfelbaum in unserem Garten von einem Schwarm Wachholderdrosseln (ca.80 Vögel) regelrecht geplündert.“ Schreibt Gerhard Schlaber.

 

Wer keinen Apfelbaum hat, kann an schneereichen Tagen, wie gegenwärtig, Apfelstücke in den Garten legen oder aufgespießte Äpfel aufhängen. Neben Wacholderdrosseln und Amseln zeigen an Äpfeln eventuell auch Rotkehlchen, Heckenbraunellen und angeblich auch Teichhühner Interesse.

 

© Gerhard Schlaber

Dieses dramatisches Porträt eines Sperbers mit Jagdglück gelang ebenso wie das untere Foto Gerhard Schlaber in einem Garten in Engelsby.

Siehe dazu  auch "Beobachtungen (Raum Fl)" Samstag, 30 Januar 2021

 

© Gerhard Schlaber

 

An einem Gartenteich in Engelsby.

 

©Daniel Buschmann

Der Waldkauz in Adelby am 17.1.2021

©Daniel Buschmann

Wollen diese Graureiher im Volkspark (2.1.2021 siehe dazu auch "Beobachtungen (Raum Fl))" brüten?

Birgit Christophersen hat in der Siedlung Sophienhof am 20.11.2020 diesen Eisvogel beobachtet

Beim European Birdwatch, 3.10.2020 siehe "Beobachtungen (Raum Fl)", des NABU-Flensburg in Holnis konnten die Teilnehmer diesen wenig wasserscheuen Fuchs beobachten. Die Graugänse schien er weniger zu verwundern als den 

Höckerschwan, der doch etwas beunruhigt wirkte.

 

© Rainer Niss

Ein Fischadler am 31.8.2020 in Glücksburg/Schausende.Bei diesem Versuch hatte er kein Glück. Vielleicht weil er beim Abflug etwas abrutschte  bekam er den Fisch, den er

wohl erspäht hatte, nicht zu packen.  Beim 3. Versuch - nach mehr als einer Stunde Ansitzzeit - klappte es dann aber.

 

Im Hauke-Haien-Koog waren jetzt im Juli 2020 im Anschluss an die starken Westwinde seltene Limikolen zu beobachten. Dagmar Paysen konnte dort am 12.7.2020 Graubrust- und Weißbürzelstrandläufer fotografieren. DasBild zeigt den Graubruststrandläufer mit gelbbrauner Schnabelbasis und deutlich abgesetzter Brustzeichnung. Mehr dazu auf ihrer Webseite naturbilderdagmarpaysen.de

 

© Rainer Niss

Auf der NABU-Bachwiese haben am Schuppen im Sommer 2020 Gartenrotschwänze gebrütet. Die Jungen sieht man immer wieder auf Insektenjagd durch die Wiese fliegen. Pfähle und Stöcke mit denen wir Pflanzungen markiert haben benutzen sie als Jagdwarte.

 

Im Beltringharder Koog, den ja viele Flensburger Vogelfreunde regelmäßig aufsuchen, beobachtete Dagmar Paysen am 5.7.2020 3 adulte Rothalsgänse. Sie schreibt dazu: “Ich fand diese schönen Gänse überraschend klein, vor allem im Vergleich zu den Graugänsen, mit denen sie vergesellschaftet waren. Sie trugen Ringe, sind also möglicherweise Gefangenschaftsflüchtlinge. Mehr Bilder auf meiner Seite (naturbilderdagmarpaysen.de), auch ein Film.“

 

Dieses gestochen scharfe Bild eines immaturen Schlangenadlers glückte Dagmar Paysen im Juni 2020 im Wilden Moor bei Rendsburg. Also nicht mehr gerade in der Nähe von Flensburg in der aber Anfang Juni auch ein Schlangenadler beobachtet werden konnte.Dagmar Paysen schrieb zu ihrem Bild am 22.6.2020: “Seit einer Woche hält sich im Wilden Moor Rendsburg ein immaturer Schlangenadler auf, der sehr gut zu beobachten ist. Obwohl er sich hauptsächlich für die im Gebiet reichlich vorkommenden Schlangen interessiert, wird er von den dort brütenden Sturmmöwen heftig attackiert.“

 

©Birgit Christophersen

 

Am 10.6.2020 konnte Birgit Christophersen diesen Schwarzstorch in Flensburg beobachten. Kein alltäglicher Anblick! Siehe dazu auch Beobachtungen Raum Flensburg.

Am 9.5.2020  konnte Dagmar Paysen diesen Mongolenregenpfeifer in Reesholm/Schlei beobachten. Er ist ein in Europa seltener Gast aus Asien. Dagmar Paysen schreibt:“ Es gab zunächst Unstimmigkeiten in der Bestimmung (DD Wüstenregenpfeifer), jedoch war die Seltenheitskommission selbst vor Ort und hat sich festgelegt.“

© Rainer Niss

Am 9.4.2020 waren an mehreren Stellen im Flensburger Raum erstmals

singende Mönchsgrasmücken zu beobachten. Wegen ihrer lebhaften Stimme

fällt ihr Erscheinen vielen Vogelfreunden auf. Manche sagen dann: „Der Mönch ist da.“

Der Frühling ist dann nicht mehr zu überhören.

Diese Mönchsgrasmücke wurde am Ostermontag (12.4.2020) in einem Apfelbaum in

Glücksburg fotografiert.

„Sort sol in Bergfink“, schrieb Dagmar Paysen zu diesem Bild, das ihr Ende Januar 2020  in der Årtoft Plantage nördlich der Grenze bei Flensburg glückte. Hier in der Nähe von Apenrade waren nach Mitteilungen auf  dofbasen.dk (der Datenbank der Dank Ornitologisk forening) im Januar 2020 mehrfach um 300000 Bergfinken gesichtet worden. Auf Dänisch heißt der Bergfink  Kvækerfinke, wobei kvæke mit dem deutschen Wort quäken verwandt ist und wohl auf den gequetscht oder eben quäkend klingenden Ruf Bezug nimmt. Wer diesen kennt, konnte den Bergfink auch direkt in Flensburg in den letzten Wochen immer wieder beobachten.

 

Wenn man die Trauerenten auf der Flensburger Förde sich ansieht, kann man unter anderem darauf achten, ob man diesen seltenen Gast aus Sibirien oder Nordamerika ganz zufällig vielleicht einmal darunter entdecken kann: die Pazifiktrauerente (ganz rechts). Der gelbe Schnabelhöcker ohne Schwarz an der Basis beim Männchen unterscheidet sie von der Trauerente. Dieses Foto hat Dagmar Paysen am 26.1.2020 am Bülker Leuchtturm in Strande gemacht. Mehr darüber auf ihrer Webseite (http://www.naturbilderdagmarpaysen.de).

 

 

 

 ©Daniel Buschmann

Diese Wasseramsel setzte sich für Daniel Buschmann an der Alten Kupfermühle im Januar 2020 auf den Präsentierteller. Siehe dazu den Beitrag vom 22.1.2020 unter "Beobachtungen (Raum Fl)"

  ©Burkhard Seidler

Obwohl die Kastanie, der „Lebensbaum“ des Waldkauzes am Adelbyer Friedhof, arg gestutzt wurde, ist er seinem  Baum ist treu geblieben.

Am 21.12.19 gelangen Dagmar Paysen (mehr ihrer Bilder unter  www.naturbilderdagmarpaysen.de), trotz der nur sehr kurzen Zeit, in der man an diesem Tag gutes Licht hatte, diese beiden  schönen Aufnahmen in Holnis. Das obere zeigt balzende Mittelsäger, das untere eine Rotdrossel in den reich fruchtenden Weißdornbüschen auf der Wiese neben der NABU-Hütte.

 

 ©Daniel Buschmann

 

Dieses Smartphone-Foto von Daniel Buschmann zeigt den Knutt, der vor der Adventsfeier des NABU-Flensburg am 7.12.2019 beobachtet werden konnte. Siehe „Beobachtungen Raum Fl“. Die meisten Knutts, die auf dem Herbstzug hier eintreffen, ziehen im September weiter nach Afrika. Einige Individuen der grönländischen und nordostkanadischen Population (C.c. islandica) überwintern alljährlich im Wattenmeer (L. Gejl: Die Watvögel Europas, Verlag Haupt). Dieser Knutt hatte sich Rotschenkeln angeschlossen und suchte immer wieder Schutz hinten ihnen, wenn der eisige Wind über das kleine Noor pfiff.

 

© Rainer Niss

Der von Daniel Buschmann im Januar 2019 gesehene Waldkauz in der Marienhölzung (siehe weiter unten) schien sich im Dezember 2019 - nach einem mäusereichen Jahr - gut gehalten zu haben.

© Rainer Niss

 

Dieser Halskrausen-Erdstern war im Dezember 2019 an der Bachwiese des NABU in Klues zu beobachten.

An der Fridays for future Demo am 29.11.2019 in Fl nahmen immerhin 9 Mitglieder des NABU-Flensburg teil.

©Ekkehard Thomsen

Waldschnepfe in einem Flensburger Garten. Siehe "Beobachtungen (Raum Fl) 24.11.19

© Rainer Niss

Recht spät noch, nämlich am 9.11.2019,  war dieser Grünschenkel in Holnis zu beobachten.