Bilder vom NABU-Flensburg

 

 Aus den von uns betreuten Gebieten und von unseren Exkursionen

Für viele Naturfreunde in der Region wird die interessanteste Maßnahme des NABU in 2017 die Errichtung des neuen Beobachtungsturms an der Salzwiese in Holnis gewesen sein. Er ergänzt den schon lange bestehenden Beobachtungsturm am Pugumer See ideal. Das untenstehende, von diesem Turm kurz nach seiner Errichtung gemachte Bild eines Kuckucks, verdeutlicht die interessanten Beobachtungsmöglichkeiten, die man hier zeitweilig haben kann.

Kuckuck vor dem Beobachtungsturm in Holnis (Copyright Rainer Niss)

Anfang September 2017 haben wir uns wieder um die Fledermauskästen im Twedter Feld gekümmert. Die Fledermaus auf diesem Bild von Ilse Boysen haben wir für ein Mückenfledermausmännchen gehalten.

Auf diesen Bildern von Dagmar Paysen zeigt das obere Bild eine Zwergfledermaus (hier nicht sicher von einer Mückenfledermaus zu unterscheiden) das untere Bild Braune Langohren. Weitere Bilder von Dagmar Paysen bei www.naturbilderdagmarpaysen.de

Auch dieses Bild von Thorsten Runge stammt von unserer Kastenreinigungsaktion im September 2017 und zeigt wahrscheinlich ebenfalls eine Zwergfledermaus

Dies Bild verdeutlicht: Holnis, der Ort des "Coastal clean up" 2017 im September, ist recht groß. Die Zahl der Teilnehmer war hingegen sehr überschaubar. Die Müllmenge wiederum hingegen mit 562 gesammeltenObjekten recht beachtlich. 2 dieser Objekte sind exemplarisch unten dargestellt.

"Nicht gut angekommen"

Wahlkampfpropagandamaterial im Naturschutzgebiet

"Das ist kein Müll, das ist meine Wohnung" schien uns diese Strandkrabbe signalisieren zu wollen

Als wir am Fuße des Kliffs sammelten, kamen wir zu der Stelle, wo im Sommer 2017 die Uferschwalben zu brüten versucht hatten. Nachdem aber der Fuchs einige Bruthöhlen aufgegraben hatte, gab die ganze Kolonie auf. Die frischen Abbrüche des Kliffs rechts geben Hoffnung, dass es 2018 besser klappt.

Bei der Pilzexkursion des NABU im Twedter Feld sahen die Teilnehmer uner anderem diesen jungen Rotrandigen Baumschwamm, der an der Zuwachszone und der Fruchtschicht Tropfen absondert (Guttation)

Bei der Exkursion "Faszination der Zugvögel" der NABU-Gruppe Flensburg auf Holnis am 7.10.2017 war das Wetter richtig schlecht; gute Sicht und gute Bilder waren nicht drin. Dank der vom NABU gestellten Spektive konnten die Teilnehmer trotz zeitweilig strömenden Regens jedoch nachvollziehen, dass die einsame Liniikole auf dem Nehrungshaken ein Kiebitzregenpfeifer war (oben), während die einsame Limikole auf der Halbinsel "der Pfeil" hingegen der letzte Goldregenpfeifer auf Holnis war (zeitweilig in den Wochen davor bis 800 dort).(Bild unten).

Die Bilder oben und unten zeigen Mitglieder des Arbeitskreises NSG Twedter Feld bei einem Einsatz im Naturschutzgebiet am 13.1.2018.  Mit  bloßen Händen und  kleinen Handsägen wurde hier durch Freischneiden verlandender Tümpel, Anlage von Totholzhaufen und einer Hecke versucht etwas für die Natur zu tun. Die riesigen Baukräne im Hintergrund zeigen effektiver wirksame gegenläufige Kräfte. Bis dicht an den Rand des Naturschutzgebiets wird nach dem Willen der Stadt Flensburg in einem der letzten randlichen Puffergebiete des Naturschutzgebiets mehrstöckige Bebauung hochgezogen.

Eine spannende Beobachtung von Dagmar Paysen auf der dänischen Seite der Förde (Broager): eine Prachteiderente. Es lohnt also doch, sich die ganzen Eiderenten auf der Förde immer mal wieder genauer anzusehen.

Ein weiteres Bild von Dagmar Paysen von März 2018 (an der Förde bei Schausende): eine Waldohreule.

Bei der Pilzexkursion des NABU am 11.3.2018 im Satrupholmer Moor herrschte leider eisiger Ostwind. Einige schöne Holzpilze waren aber zu sehen zum Beispiel diese großen Exemplare der Zinnobertramete.  Sie standen unerreichbar im Wasser und gaben zur Diskussion Anlass, ob es sich um die in diesem Moor sehr häufige Rötende Tramete handeln könne. Typische kleinere Exemplare der Zinnobertramete ließen sich aber in der Nähe bestimmen.

Mehr als 30 Teilnehmer fanden sich am 24.3.2018 auf der vom NABU begründeten Hochzeitsstreuobstwiese an der Marienau ein, als der Pomologe Meinolf Hammerschmidt die richtige Vorgehensweise beim Obstbaumschnitt erläuterte.(Bild:Copyright Felix Hölting)

Die NABU-Gruppe Flensburg bemüht sich die ökologische Wertigkeit der Hochzeitsstreuobstwiese an der Marienau zu erhöhen. Dabei helfen von Bingo-Lotto bereitgestellte Projektmittel. (Bild:Copyright Kirsten Giese)

Trauerenten vor Kragesand auf Broager am 31.3.18. Das Bild stammt von Dagmar Paysen - mehr Bilder von ihr gibt es auch unter

Dieses Bild eines toten Höckerschwans stammt von dem für den NABU in Holnis tätigen Bufdi Holger Düsedau. Ihm wurde berichtet, dass dieser Schwan im Verlauf von Revierstreitigkeiten von einem anderen Schwanenmännchen gebissen wurde, davonflog, dabei abstürzte, auf die Steine schlug und wenig später starb.

 

 Diese Ibisfliegen, die für ihren Nachwuchs ihr Leben opfern, fand Ursula Niss (siehe Beobachtungen Raum Fl 26.6.18) an der Treene bei Oeversee. Das Vorhandensein dieser Fliegen dort spricht für eine gute Wasserqualität der Treene in diesem Bereich der Literatur nach.

Bild Copyright Ursula Niss.

Die NABU Gruppe Flensburg betreut die Naturschutzgebiete Holnis und Twedter Feld

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