Arbeitskreis Adelbybek

Dieser Arbeitskreis befindet sich im Aufbau. Eine Bachpatenschaft für die Adelbybek soll übernommen werden. Die Adelbybek, die mit der Taerbek in ihrem späteren Verlauf den Lautrupsbach bildet, wurde auf Iniative von Stefan Croonen seit 2013 auf einer Länge von 750 m renaturiert. Ziel ist ein zusammenhängender Bachabschnitt von circa 1 km Länge mit ausgedehntem Talraum, der nicht nur als Lebensraum Bedeutung hat, sondern auch eine Funktion als biotopverbindendes Element und als Frischluftschneise wahrnimmt.

Folgende Tätigkeitsfelder würden sich im Rahmen einer Bachpatenschaft ergeben:

1) Regelmässige Begehungen, allgemeine Zustandskontrolle (Feststellung von zB Algenblüten), Fotodokumentation usw.

2) Bestimmung der Gewässergüte

3) Bestimmung von Pflanzen und Tieren am Bach.

4) Gewässerunterhaltung und -pflege

5) Gewässerentwicklung: Störsteine, Kiesbänke, Totholz

7) Pflanzen von Erlen am Ufer

 

Bei Interesse bitte eine Nachricht an die NABU-Ortsgruppe (siehe Punkt Kontakt) schicken.

 siehe auch folgenden Text von Eike Fischer:Vom Rohr zum Bach - Informationstafeln an der Adelbybek eingeweiht.
So war es früher: hinter dem Bahndamm in Tarup weideten Kühe und wuchs Getreide auf den
Feldern, ein naturfernes, verschlammtes Bächlein mit steilen Ufern und in Teilen verrohrt durch-
floss diese Landschaft östlich des Bahndammes.
In den Jahren 2013 bis 2015 wurde der Bach im Rahmen der Erschließung neuer Wohngebiete in
drei Abschnitten renaturiert - Ufer wurden abgeflacht, Kies und Steine eingebracht, Schwarzerlen
gepflanzt, Wildblumen ausgesät und mehr. Heute fließt die Adelbybek, aus Weseby kommend - in
einem neuen, breiten Talraum neben großen Rückhaltebecken durch die Landschaft und die neuen
Baugebiete in Tarup Süd-Ost. Es sind neue Biotope entstanden, natürliche vielfältige Lebensräume
für viele Pflanzen und Tiere, wichtig auch als Frischluftschneisen und zur Erholung der neuen Be-
wohner.
Heute, am 17. Juni, wurden an der Brücke der K8 über die Adelbybek zwei Informationstafeln ein-
geweiht. Die Tafeln zeigen die landschaftlichen und biologischen Veränderungen und Entwicklun-
gen von 2013 an und informieren über die Pflanzen und Tiere, die man dort heute findet oder be-
obachten kann. Nach Vorschlägen des NABU Flensburg wurden sie von Herrn Sturm gestaltet.
Wir freuen uns, dass die hier tätigen Baufirmen SBV und Höft mit Herrn Weiß und Herrn Craß auf
Anfrage gern bereit waren, die Kosten dafür zu übernehmen. Diese Zusammensarbeit würden wir
gern fortsetzen, auch mit anderen Partnern wie der Unteren Naturschutzbehörde, dem Naturschutz-
beauftragten, dem Wasser- und Bodenverband, dem TBZ, den Landwirten und natürlich den Ein-
wohnern des Gebietes.
Wir haben schon eine Kooperation mit der Grundschule Tarup vereinbart und erprobt, ebenso der
Jugendgruppe des NABU. Wer möchte, kann als "Bachpate" mitmachen: das Gelände begehen, Fo-
tos machen, Wasserproben entnehmen, Pflanzen und Tiere beobachten und bestimmen, Gewässer-
pflege betreiben, Bäume pflanzen, Wildblumen aussäen und mehr. Mitdenken, mitmachen, mitge-
stalten und damit das neue Wohngebiet lebenswert machen, mit soviel Natur wie möglich. Interes-
sierte melden sich bitte beim NABU Flensburg.
E.Fischer
NABU Flensburg

Arbeitskreis Twedter Feld

Seit mehr als 10 Jahren betreuen einige Mitglieder der Ortsgruppe Flensburgs Naturschutzgebiet. Am wichtigsten sind dabei regelmäßige Beobachtungen von zB Vögeln, Fledermäusen, Pflanzen oder auch Pilzen. Daneben führen wir Pflegemaßnahmen wie Gehölzschnitt, Entfernung invasiver Pflanzen und Müllbeseitigung durch, kontrollieren und unterhalten Fledermauskästen, legen Feuchtgebiete an und veranstalten Führungen im Gebiet. Wer bei solchen Tätigkeiten helfen will (besondere Vorkenntnisse nicht erforderlich) meldet sich gerne bei der Ortsgruppe (Punkt Kontakt).

Die NABU Gruppe Flensburg betreut die Naturschutzgebiete Holnis und Twedter Feld

     

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